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Donnerstag, 15. Oktober 2009

Kennen Sie das?

Kennen Sie das, sie sagen "kennen Sie das", nur um Aufmerksamkeit zu schinden, wenn nicht sogar zu erhaschen und schreiben extra lange Sätze (obwohl ihre Sätze für gewöhnlich ohnehin schon lange genug sind und sie sich eigentlich gar nicht bemühen müssten, lange Sätze zu schreiben) und verwenden für extra eingeworfene Sätze eine sogenannte (von mir genannt [wer hat jetzt egoistisch gesagt, ich habe Sie doch auch nicht beleidigt {zumindest nicht absichtlich, oder gar mit Absicht}] und das kann ja wohl auch nur fair sein, wo ich doch selbst der Verfasser dieses Satzes [sozusagen bzw. sozuschreiben] bin) "Klammierung" und kommen bei diesen Momenten, immer wieder einmal, darauf, dass es einfach zu wenige Klammern gibt (wer hat jetzt wieder was von Punkten gesagt, Punkte sind was für Lulus [man {Frau, Mensch, Individuum} denke nur an Flensburg] und wer das liest ist ohnehin doof, so jetzt hab ich's aber allen so richtig gegeben [hahahaha... haha.... ha]) und somit rigoros bewiesen ist, dass die Welt im Allgemeinen (auch "in etwa ungefähr", teilweise sogar "so ziemlich"), sowohl sprachlich als auch kommunikativ, um nicht zu sagen linguistisch, einfach, sagen wir einmal, verbesserungswürdig ist?

Nun, wenn Sie (geneigte Leser und Leserinnen, dieses bewegenden Absatzes) das kennen, können Sie mir vielleicht auch einmal erklären, wie das so ist?

Besten Dank im Voraus, ihr zyni42 (ja, eben nicht der Herr Hartlauer).

Mittwoch, 22. Juli 2009

World of Warcraft Film?

Sieh an, sieh an, selbst WOW wird also verfilmt ("Merchandising"-technisch war das nur eine Frage der Zeit). Wie also könnte die Handlung davon sein?

Ich befürchte 'mal so:

Der Film wird als eine Art "Reality"-Dokumentation gedreht, über die Schulter eines WOW-Spielers, wie er sich vom "WOW-Rookie", zum ultimativen ("gepimpten") "WOW-Hero" entwickelt und das mindestens 3,5 Stunden lang (natürlich mit Zeitsprüngen in der Entwicklung), von einer Instanz zur Nächsten, um dann, mit einer dramaturgischen Meisterleistung, plötzlich zu sterben.

Der letzte Abschnitt des Films zeigt dann wie der Spieler mit den "Todes"-Penalties zu kämpfen hat, wo dann geschickt rührende Rückblenden eingebaut werden, wie der Spieler sein erstes Quest beendet, seine erste Erweiterung kauft, seinen erstes "Nerd"-Achievement erhält usw...

Als er dann endlich wieder in voller Pracht durch die Landschaft ziehen kann, endet der Film mit einem Schwenk über Azeroth und einem kitschigen Sonnenaufgang und dem mystisch erscheinenden Schriftzug: "The End".

Die sichtlich gerührten Zuschauer applaudieren im Kinosaal und danken Gott (bzw. Gottheiten ihrer Wahl) für diesen grandiosen 4h-Epos...

Dienstag, 21. Juli 2009

IT-Crowds, echt genial :-)

Nachdem wir Anfang Juli wieder für eine Woche in Corfu waren und uns dort am Strand entspannt haben, sind wir nun (mittlerweile) schon wieder zurück und somit nicht mehr in Corfu (dieser Satz ist logisch [zumindest] korrekt). Da es dort einfach nur entspannend und erholsam war und es auch nichts zu kritisieren gab, beende ich hiermit auch wieder mein Resümee.

Ich möchte aber die Aufmerksamkeit (so überhaupt eine anwesend ist), auf ein paar IT-Crowd-Clips (englische Sitcom) lenken, die einfach nur genial sind (auf den ersten Clip bin ich in einem Standard-Kommentar zur Änderung/Modernisierung der Telekom-Zeitansage [1503 -> 0810 001503] gestoßen):
  1. Neue Notfallnummer... sehr einfach zu merken
  2. Videopiraterie ist definitiv kein Kavaliersdelikt
  3. Moss: Fire! Fire! Help me!
  4. "This, Jen, this is the internet!"
  5. How to break the internet.
Zum Abschluss bleibt eigentlich nur mehr zu sagen:
"Downloading films is stealing... if you do it, you will face the consequences!"

Donnerstag, 14. Mai 2009

Back from Paris*

Wir (meine Familie und ich) waren von Sonntag bis Mittwoch (also bis gestern) in Paris, genaugenommen im Disneyland Paris. Wir flogen am Sonntag um 7:00 Uhr in der Früh ab und (theoretisch zumindest geplant) am Mittwoch um 20:30 Uhr zurück, hatten also fast volle 4 Tage.

Sonntag - Ankunft:

Bei der Ankunft am Flughafen Paris-CDG (Charles de Gaulle) war ich schon beeindruckt von der Größe des Selbigen. Im Vergleich zu meinen Griechenlandreisen, wo die Flughäfen meistens ein gutes Stück kleiner waren als der Flughafen Schwechat, war CDG nochmal einige Nummern größer. Überhaupt alles war wesentlich größer und weiter.
Bei der Fahrt mit dem Zug vom Flughafen nach Paris hinein fiel mir aber auch die Umgebung (die Vororte von Paris) recht unangenehm (bzw. heruntergekommen) auf. Es ist verblüffend wie viele Graffitis auf nahezu allen verfügbaren freien Flächen nebeneinander existieren können. Auch die Metro und die (lokalen?) Züge kamen mir ziemlich schäbig und klein vor (im Vergleich zu Wiener Verhältnissen).

Am Ersten Tag (also Sonntag) wollten wir uns die typischen Touristenattraktionen anschauen und fuhren daher ins Künstlerviertel und danach mit dem Sightseeingbus (Doppeldeckerbus, oben offen) einmal prinzipiell durch die Gegend, um uns alles anzuschauen. Dabei wurden wir dann gleich einmal zum ersten Mal abgezockt. Am Flughafen kauften wir uns ein 1-Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel (ich weiß jetzt leider nicht mehr, wie viel das gekostet hat, aber allzu günstig war's nicht), wobei man uns sagte, dass man mit diesem Ticket auch einige Ermäßigungen inkludiert hätte (u.a. nur 25€/Person für die "Sightseeingbusse", anstatt 29€). Der Busfahrer (der, u.a. aufgrund der fehlenden Französisch-Kenntnisse, uns sofort als Touristen erkannte), behauptete nämlich, dass dem nicht so wäre und ließ und die vollen 29€/Person zahlen. Da wir aber gut drauf und eben auch das erste Mal in Paris waren, zahlten wir den Preis und genossen die Fahrt. Erst nachher kam ich drauf, dass er uns auch 2€ Restgeld vorenthalten hatte (2x29€ = 58€, ich gab ihm zuerst einen 50er und Kleingeld, da wir 52€ verstanden hatten; auf die Korrektur seinerseits, nahm ich ihm die 2€ wieder aber und gabe ihm stattdessen einen 10er dazu; also 60€, zurück bekamen wir viel Papier [Tickets und Quittung], aber keine 2€ Restgeld).

Wie gesagt, wir genossen den Tag und wären auch gar nicht drauf gekommen, wenn nicht beim Eiffelturm ein "freundlicher" Karikaturist und angeboten hätte, uns zu karikaturieren. Auf die Frage nach dem Preis, meinte er nur, wir sollten uns einmal hinsetzen, den Rest mache er schon. Nun gut, ich war also immer noch guter Dinge (und zu naiv, wohlgemerkt, auch wenn das sonst nicht so meine Art ist) und willigte also ein. Zuerst malte er mein Gesicht, dann das meines Sohnes und zu guter letzt noch das meiner Verlobten. Meines bekam er wirklich gut hin, bei den beiden anderen war er schon nicht mehr so motiviert (zumindest sah es so aus). Am Schluss zeigte er uns einen Preis unter seinen Zetteln und meinte, dass er normalerweise 65€ dafür verlange!!! Aber er würde auch 60€ nehmen (20€ für jedes Gesicht), schließlich sei das Kunst. Damit war ich dann sichtlich überfordert und er hatte mich eiskalt erwischt, Gott sei Dank nicht meiner Verlobte, die schon mit sowas gerechnet hatte. Eigentlich hätten wir ihm den Zettel vor die Füße werfen müssen, aber dazu war ich zu dem Zeitpunkt einfach nicht in der Lage. Letztendlich bekam er noch 15€, da ich einfach nur meine Ruhe haben wollte, schließlich beobachteten uns auch schon andere Touristen, was mich noch mehr unter Druck setzte. Danach wurde mir klar, dass wir quasi zum zweiten Mal abgezockt wurden (damit war dann mein idealistisches [wohl zu naives] Bild von Paris auch zerstört).

Danach fuhren wir zu unserem Hotel, das wirklich in Ordnung war, wenn auch andere Zimmerverhältnisse vorlagen, als ursprünglich angenommen (kein extra Zimmer und wesentlich kleiner).

Montag und Dienstag - Disneyland:

Montag und Dienstag verbrachten wir im Disneyland, das wirklich wunderschön war. Natürlich waren auch die Preise dementsprechend hoch (die Tageskarte für eine Person kostet 51€, als 102€ für meine Verlobte und mich). Gott sei Dank hatten wir ein super Angebot, beim Flug war jeweils ein Eintritt (in beide Parks: "Disneyland Park" und "Disney Studios Park") dabei, somit kostete uns der Eintritt des ersten Tages nichts.
Praktischerweise waren beide Tage verhangen und regnerisch, wodurch vermutlich wesentlich weniger Besucher da waren, als an einem sonnigen Tag. Die Wartezeiten waren ok und das Ambiente wirklich zauberhaft gemacht.

Am zweiten Tag allerdings gab es am Abend noch ein Problem: Die Windel unseres Sohnes ging über, während wir im Planet-Hollywood saßen und zu Abend aßen. Das bemerkten wir aber erst am Ende des Essens und da war schon sein komplettes Gewand nass (und meine Hose aufgrund des Tragens von ihm dann natürlich auch). Also zahlten wir und wollten so schnell wie möglich zurück ins Hotel (da wir nicht genügen Reservegewand mit hatten), wäre da nicht unser geliehener (wohlgemerkt!) Kinderwagen weggewesen. Wäre der Kinderwagen draußen gestanden, hätten wir ihn abgesperrt, aber da er ihm Lokal in einem Raum stand in dem alle Kinderwägen abgestellt wurden, war er natürlich nirgends angebunden. Das Problem war natürlich, dass wir, abgesehen von der verlorenen Kaution von immerhin 50€, auch noch 400€ für den Kinderwagen hätten zahlen müssen. Der Manager des Planet-Hollywood war aber so nett uns einen Zettel als Nachweis auszustellen, dass der Kinderwagen entwendet worden war und, dass wir nichts dafür könnten, mit Stempel, Unterschrift und Visitenkarte. Und was stand links vor dem Lokal? Der Kinderwagen, wer auch immer ihn mitgenommen hatte, hatte ihn zumindest in die Nähe des Lokals zurückgebracht, aber immer noch so, dass man ihn von innen nicht sehen konnte.

Abgesehen davon, kann ich rückblickend sagen, dass sich beide Tage wirklich ausgezahlt haben.

Mittwoch - Shopping und Abflug:

Am Mittwoch verbrachten wir noch die Zeit im Disney Village und kauften u.a diverse Souvenirs (die genaue Summe möchte ich [aus schmerzhaften Gründen] hier nicht nennen, aber es war mehr als genug).

Am Nachmittag fuhren wir dann mit einem Airport-Shuttlebus zum Flughafen. Gott sei Dank fuhren wir noch früher los, als wir ursprünglich geplant hatten, denn die Busfahrerin[sig!] (eine hübsche junge Frau, passend zu allen Pariser Klischees), flirtete mit sämtlichen Wächtern in den Einfahrten zu den diversen Hotels (oder unterhielt sich zumindest gut mit ihnen und schien auch alle zu kennen), fuhr sehr rasant und sportlich (mit einem riesigen Bus, wohlgemerkt), egal wie stark es regnete (und es regnete sehr stark!), teilweise mit dem Handy telefonierend, bzw. in ihrer Handtasche kramend (jawohl, während der Fahrt) und musste auch noch jeder eingestiegenen Person (und der Reisebus war letzten Endes voll) ein Ticket verkaufen und eine Quittung geben. Die Fahrt dauerte also insgesamt fast doppelt so lang, als geplant war.

Am Flughafen angekommen wollten wir nur "Mal eben kurz" einchecken und uns dann noch ein bisschen (nicht ganz eine Stunde) ins "Pizza Hut" setzen. Allerdings hatten wir die Rechnung ohne dem Schicksal gemacht, dann das entschied sich (vmtl. auch "Mal eben kurz") unsere Flugtickets nicht lesbar zu machen und so mussten wir (nach ca. 20 Minuten) nochmal zum Air-France-Schalter (wir flogen mit den Austrian Airlines, aber gebucht wurde, aufgrund des Angebots, über Air-France), wo neue Tickets ausgedruckt wurden. Mit denen funktionierte es zwar, aber wir wurden angewiesen gleich zu "boarden", da unser Flugzeug ganz am Ende (natürlich!) des Terminals stand (ca. 300m entfernt). Dort standen schon eine Menge anderer Leute in einer Schlange, denn der Schalter war noch nicht einmal geöffnet (natürlich!). Als wir dann im Flugzeug waren, als einige der letzten wohlgemerkt, bemerkten wir, dass wir bei den neuen Tickets getrennte Plätze bekommen hatten (10F und 33A), also mehr als 20-Reihen auseinander (natürlich !!!!). Gott sei Dank waren die Flugbegleiterinnen sehr freundlich und kümmerten sich darum, dass wir gemeinsam sitzen konnten (da mein Sohn öfter einmal entweder beim Papa oder bei der Mama sitzen möchte, was bei 20 Reihen Differenz nicht möglich gewesen wäre). Das Flugzeug (A321) hatte genau 34 Reihen, wohl gemerkt, wovon die Letzte ohnehin leer war, wie sich nachher herausstellte, es also eigentlich keinen Grund gegeben hatte, uns getrennte Plätze zuzuweisen (natürlich!).

Aufgrund des heftigen Gewitters wurde unsere Abflugszeit um ca. 40 Minuten verschoben. Der Grund war (wie eine Flugbegleiterin am Ende erzählte), weil der Flughafen die eigene Fluglinie (Air-France) bevorzugte und diese zuerst abhandelte (natürlich! ... Schweine). Der Rückflug war, zumindest für ca. eine halbe Stunde, sehr turbulent. Es war wie eine konstante Achterbahn fahrt, wir wurden ständig in alle Richtungen durchgeschüttelt. Das war aber etwas, dass ich sehr genoss. Meinen Sohn (18 Monate) störte das Gott sei Dank auch nicht, der schaukelte sogar selbst mit und strahlte "wie ein Hutschpferd".

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* Damit ist natürlich kein schmutziges Pornovideo mit einer Hotelerbin gemeint, sondern einfach nur die Hauptstadt von Frankreich**.
** Ja wirklich! :-)

Dienstag, 21. April 2009

Programmierer, die Computermagier von Morgen

Ich kam nicht umhin mir ein geniales Zitat aus einer Kinderserie einzuprägen, die die Sendung aus dem weggefilterten Hintergrund sofort in den Vordergrund uns somit in mein Bewusstsein katapultierte:

In der besagten Folge (keine Ahnung auf welchem Sender) wurde ein Mädchen beschuldigt, ein Mobbing-Video fabriziert zu haben. Dazu dann der Vater des gemobbten Kindes zur Mutter der Beschuldigten:
"Ich bin Programmierer und ich habe dieses Video bis zu dem Computer ihrer Tochter zurückverfolgt!"
Zum Beweis tippselt er dann ein paar Sekunden wild am Notebook der Beschuldigten herum (man sieht das Notebook von hinten und somit nicht was er da "hackenderweise" tatsächlich eingibt) und voilà, das Video wird abgespielt.

Da ich tatsächlich Programmierer bin (ohne nennenswerte Wunderkräfte), hat mich dieser Satz (mit soviel Überzeugung vorgetragen) schon sehr beeindruckt. Wenn ich schon früher gewusst hätte was Programmierer so im Allgemeinen alles können... die Finanzkrise wäre sicher zu verhindern gewesen... mindestens. *g*

Im Übrigen erinnert mich das an ein gemeingefährliches Computervirus ("Bad Times"), das leider schon ein bisschen veraltet ist (und vmtl. auch schon in Vergessenheit geraten ist), aber immer noch der ungeschlagen Bösewicht für mich ist:

Wenn Sie eine Email mit dem Betreff "Bad Times" erhalten, löschen Sie sie sofort, ohne sie zu lesen. Es handelt sich hierbei um den bislang gefährlichsten Email-Virus. Er wird Ihre Festplatte formatieren.

Und nicht nur die, sondern auch alle Disketten, die auch nur in der Nähe Ihres PCs liegen.

Er wird das Thermostat Ihres Kühlschranks so einstellen, dass Ihre Eisvorräte schmelzen und die Milch sauer wird. Er wird die Magnetstreifen auf Ihren Kreditkarten entmagnetisieren, den Code Ihrer Bankomatkarte umprogrammieren, die Spurlage Ihres Videorekorders verstellen und Subraumschwingungen dazu verwenden, jede CD, die Sie sich anhören, zu zerkratzen.

Er wird Ihrer Ex-Freundin/Ihrem Ex-Freund Ihre neue Telefonnummer mitteilen. Er wird Frostschutzmittel in Ihr Aquarium schütten. Er wird all Ihr Bier austrinken und Ihre schmutzigen Socken auf dem Wohnzimmertisch platzieren, wenn Sie Besuch bekommen. Er wird Ihre Autoschlüssel verstecken, wenn Sie verschlafen haben und Ihr Autoradio stören, damit Sie im Stau nur statisches Rauschen hören.

Er wird Ihr Shampoo mit Zahnpasta und Ihre Zahnpasta mit Schuhcreme vertauschen, während er sich mit Ihrer Freundin/Ihrem Freund hinter Ihrem Rücken trifft und die gemeinsame Nacht im Hotel auf Ihre Kreditkarte bucht.

"Bad Times" verursacht juckende Hautrötungen. Er wird den Toilettendeckel oben lassen und den Fön gefährlich nah an eine gefüllte Badewanne platzieren. Er ist hinterhältig und subtil. Er ist gefährlich und schrecklich. Er ist außerdem leicht violett.

Dies sind nur einige der Auswirkungen. Seien Sie vorsichtig. Seien Sie sehr, sehr vorsichtig.

Schicken Sie diese Viren-Warnung unbedingt weiter um auch Ihre Freunde und Kollegen vor diesem heimtückischen Virus zu warnen.
Nun denn, Seien Sie also wachsam! :-)

Montag, 9. März 2009

Handy-Ghettoblaster

Heute standen fünf Mädels (im Alter zwischen 14 und 16, würde ich schätzen) neben mir in der Straßenbahn. Eine von ihnen hielt ein Handy in der Hand, dass krächzend (und natürlich meistens übersteuert) irgendeine Musik spielte (die mich nur bedingt interessierte). Ich konnte nun schon öfter Gruppen von Jugendlichen beobachten, wo einer den "Handy-Ghettoblaster" trägt und somit die ganze Gruppe mit Musik versorgt. Mich würde interessieren wie das Auswahlverfahren abläuft, nämlich, wer die ehrenvolle Aufgabe (um nicht zu sagen Verantwortung) hat sozusagen der Fahnenträger der Gruppe zu sein.

Ich meine, abgesehen davon, dass so ein Handy, egal wie cool es gerade ist und wie viele kleine "i"'s es vor seinem Namen hat, nun einmal akustisch nicht zum Lautabspielen geeignet ist. Da sich die meisten "Musikstücke" (die Anführungszeichen symbolisieren den Musikgeschmack von Jugendlichen) nun mal nicht nur aus hohen Frequenzen zusammensetzen, ist das Ergebnis eher beschämend. Es sei denn man hat vielleicht einen mobilen (evtl. über Bluetooth) Subwoofer dabei. Aber dann käme wieder die Frage auf, wer denn dann sozusagen der(/die) Fahnenträgerassistent(in) sein darf. Vielleicht bräuchte man dann auch noch eine mobile Energieversorgung, damit man die "Mucke" mit mehr Leistung "hinaus blasen" kann. Spätestens jetzt gäbe es vermutlich ein hierarchisches Chaos in der kleinen Truppe. Ganz zu schweigen davon, dass Jugendliche ja auch manchmal ganz alleine mit lauter "Handymusik" durch die Straßen gehen, quasi ein Singletrupp.

Zuguter letzt stellt sich mir noch die Frage wen, also an (wortwörtlich) Außenstehenden, interessiert diese akustische Penetration? Wo sind die Zeiten geblieben, in denen man mit mobilen Geräten (CD-/Mini-Disc-/MP3-Player, ja sogar Handys) noch über Kopfhörer Musik gehört hat? Ich vermute einmal Darwin dahinter, genauer gesagt die Evolution. Es ist vermutlich sinnvoller, für die Gattung "coole(r) Jugendlicher(in)", die Musik nicht mehr direkt im Kopf zu haben und vor lauter "ausblenden/überlagern der Umgebungsgeräusche" vor fahrende Autos, Straßenbahnen oder Autobusse zu laufen. Außerdem hat es vermutlich auch Identitätspsychologische Gründe. Früher zählte nur das Aussehen, heute (abgesehen vom Internet mit Facebook, MySpace, und co.) kann man sich quasi auch akustisch "ausweisen".
Dazu vielleicht ein "Cornetto-Tür'l-Steher" vor der Discotür (mit Proleten-Akzent): "Du kommst hier nicht rein!", hört dann aber ein "uts uts uts" aus der "Technomucke" des Handys und korrigiert sich: "Haste Glück!", öffnet die Tür, quittiert den hingehaltenen Ausweis mit "Brauchste nicht.". Fertig. Ja, das ist dann natürlich auch eine sinnvolle Anwendung, kann ich verstehen.

Um jetzt wieder auf meine Straßenbahnfahrt zurückzukommen und die Beurteilung des sozialen Verhaltens der Gruppe: Ich spielte mit dem Gedanken die Mädels höflich darauf hinzuweisen, dass mich ihre Musik nicht im geringsten interessiere und sie mir sicher auch zustimmen würden, dass ich sicherlich nicht nur für mich alleine spräche. Allerdings besann ich mich dann aber auf mein Alter und befand mich für definitiv zu Jung, als, dass ich diese akustischen Ergüsse nicht ein paar Stationen ertragen hätte können.

Interessant war allerdings zu beobachten, dass die Mädels sehr wohl ihre Umwelt wahrnahmen (im Gegensatz zu der Möglichkeit, dass sie alle fünf Kopfhörer im Ohr hätten haben können) und zum Beispiel die Straßenbahntür öffneten, als noch Leute dahergelaufen kamen.
Noch interessanter fand ich allerdings die Tatsache, dass die Bereitwilligkeit zur Hilfe nicht im Allgemeinen vorhanden war, wohl aber abhängig von der Situation. Weiters war auch die Reaktion sehr spezifisch. Während also beim ersten Mal gleich eine von ihnen reagierte (um die Tür zu öffnen), musste später erst eine weitere eine dritte anschreien "Herst, hilf der Frau!", als eine alte Dame die Stufen, in die Straßenbahn, nicht aus eigener Kraft hochsteigen konnte. Die angeschriene musste aber nicht mehr reagieren, da ich der alten Dame zu dem Zeitpunkt schon half.

Am Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich kein Fan der Verrohung der Sprache bin. Denn obwohl ich die üblichen "Oida"-Satzkonstruktionen, wie so oft, eigentlich ignorierte, kam ich nicht umhin, folgenden Gesprächsfetzen aufzuschnappen (den eine den anderen Mädels lautstark erzählte):

"Der ist so dumm, oida. Der hat irgendwas über Cheeseburger gesagt. Und als ich ihn gefragt habe 'Was ist mit Cheeseburger?', hat er gesagt 'Du denkst immer nur ans Essen.' und ich habe gesagt 'Du denkst selber nur ans Essen, du Orschl....'!"

Montag, 16. Februar 2009

Das alte Taubenproblem, die neue Lösung

Heute Früh konnte ich beobachten, wie eine Reinigungsfirma einen Marktstand gereinigt hat (obwohl, oder gerade weil, es geschneit hat?).

Wesentlich interessanter fand ich allerdings den Schriftzug auf dem Auto, besagter Firma: "[...], Taubenabwehr, [...]". Taubenabwehr? Wie cool ist das denn?.

Ich kann mir das so richtig vorstellen:

Auf dem Fahrzeug ein mobiles TAK (Tauben-Abwehr-Kanone) drauf. In der Zentrale geht eine Alarm los.
"Taubenangriff! Wir haben einen koordinierten Taubenangriff über dem Schrebergarten XY. Informant und Kontaktperson ist ein Herr Z. Bemannt (befraut?) das mobile TAK. Los, los, los!!"

Mit quietschenden Reifen und heulender Sirene (ich stelle mir dazu gerne das "Wioo-wioo-wioo" von "Ecto 1" aus Ghostbusters vor) rast das mobile TAK los, zu seinem Einsatzort.
Über dem Garten herrscht ein Chaos. "Taubenbomber" überfliegen in verschiedenen Subschwärmen immer wieder die Angriffszone und bombardieren großflächig das gesamte Gebiet. Kollateralschaden ist auf dem ersten Blick noch nicht auszumachen. Ein Gartenzwerg ist schon übersät mit Taubenkot. Aber noch dürfte er dem Dreck standhalten. Natürlich ist das meistens nur eine Frage der Zeit.

Rattatatatata. Rrrratttattttaa. Dazwischen pfeifende Geräusche von abstürzenden Tauben. Quatsch, quatsch, quatsch. Danach der harte Aufschlag der TAK-Opfer. In diesem Fall, der Feinde. Ratttaaattatat. .... Schließlich, nachdem sich die Rauchschwaden verzogen haben, ein ruhiges, geradezu friedliches Bild. Die Kampfzone ist übersät mit "abgewehrten" Tauben (und auch Taubinnen). Einige rauchen noch ein bisschen. Das Ausmaß des Schadens ist nur schwer auszumachen, zu viele Taubenleichen bedecken die Zone. Einige Taubenquerschläger haben die Fenster des Gartenhauses durchschlagen. Reste von anderen Querschlägern kleben noch an der Hausfassade.

Die Aufräumungsarbeiten werden noch die ganze Nacht dauern. Doch das ist ein Problem eines anderen. Die mobile Taubenabwehrinfantrie hat wieder gute Arbeit geleistet. Erschöpft, sichtlich gezeichnet von dem brutalen Gemetzel, aber Stolz, kehren unsere Helden (Heldinnen) in die Zentrale zurück.

Ende.

:-)

Dienstag, 10. Februar 2009

Lebenszeichen 2009

Jemand sollte 'mal wieder was "blogen" (oder gar "bloggen"?).

Es ist ja nicht so, dass ich nicht wollte. Mir fällt nur momentan nichts erwähnenswertes ein (genaugenommen habe ich momentan nichts, worüber ich mich beschweren könnte).

Schon hart, diese Welt. ;-)

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