Montag, 10. Juli 2006

Mein genialer Geburtstag :-)

Dank einer bestens inszenierten, groß angelegten und vor allem überraschenden Geburtstagsparty an diesem Wochenende, sitze ich heute (Montag) gut gelaunt in der Arbeit (was an einem Montag tatsächlich eher eine Ausnahmeerscheinung ist).

Alles Begann am Samstag in der Früh (ok, ok, zu Mittag). Meine Freundin war zwar die ganze Zeit über sichtlich im Streß (zumal sie an jenem Vormittag noch letzte Vorbereitungen traf, wie sich später herausstellte), doch auf die Frage hin, was denn heute so wichtiges los sei, zuckte sie nur mit den Schultern und lächelte. Ich konnte ihre Aufregung nicht ganz nachvollziehen, zumal mein Geburtstag ja erst am Sonntag war. Um ca. 12:00 war ich duschen und rasierte mich. Von meiner Süßen erfuhr ich nur, dass ich um 12:30 fertig sein sollte. Allerdings sagte sie das am Vortag auch schon über 10:00, eine Uhrzeit, die ich definitiv schon "verschlafen" hatte.

Um 12:30 klingelte es dann schon an der Tür (ich stand noch im Boxershort im Bad und wusch mir gerade den Rasierschaum ab). Meine Freundin kam herein und sagte, sie wären da und ich solle mich anziehen. Auf die Frage, wer denn da sei bekam ich nur ein "das musst du nicht wissen" zur Antwort.
Also zog ich mich an und begrüßte danach die beiden Neuankömmlinge (meine Schwester und ihren Partner) im Vorzimmer.
Währenddessen bekamen wir einen roten Rucksack und eine handvoll Kuverts (alle mit einer Nummer versehen) und den Auftrag, im Zuge einer Schnitzeljagd, die Kuverts in der angegebenen Reihenfolge zu öffnen. Bevor wir allerdings die Umschläge öffnen durften, mussten wir (alle drei) immer irgendetwas auf die Vorderseite zeichnen (je nachdem, was auf dem Umschlag verlangt wurde).
Noch sichtlich überrascht brachen wir kurz nach 12:30 Uhr auf. Die Kurverts lotsten uns zu Fuß durch diverse Gassen zum Reumannplatz, an dem wir (optional) eine zwischenpause einlegen und (mit dem beigelegten Geld) etwas essen gehen konnten. Da wir weder Hunger noch Durst hatten (Getränke befanden sich im Rucksack), entschieden wir uns statt dessen ein Eis zu essen. Nach längerer Wartezeit in einem bekannten Eisgeschäft (das immer überlaufen ist, obwohl ich bis heute nicht weiß warum), genossen wir unser Eis auf einer Parkbank.

Im nächsten Hinweis (nachdem wir alle eine Sonne gezeichnet hatten) konnten wir entscheiden, ob wir noch ein Eis essen wollten. Wollten wir natürlich nicht, da wir ja gerade eines gegessen hatten. Also öffneten wir das alternative Kurvert. Der Auftrag lautete, fahrt mit der U1 und öffnet dort dann den nächsten Umschlag.
In der U-Bahn erfuhren wir unsere nächste Station. Das Riesenrad, vor dem wir dann einen weiteren Umschlag öffnen durften, nach dem wir das Riesenrad gezeichnet hatten. Da wir alle drei immer in jeweils beschriftete vorgegebene Felder zeichnen mussten, kamen dabei recht witzige Skizzen heraus.
Im Kuvert befand sich wieder Geld und die Möglichkeit, mit dem Riesenrad zu fahren. Da ich (als gebürtiger Wiener) tatsächlich noch nie gefahren war und trotz dem Hinweis meiner Schwester, dass sie sich vielleicht übergeben müsse (oder gerade deswegen), traten wir die Fahrt an.
Bevor wir jedoch tatsächlich einsteigen durften, wurde noch ein Foto mit einer Fensterkulisse gemacht, aus dem wir uns zu dritt rauslehnen und mal freundlich und mal erstaunt dreinschauen mussten. Dies war der noch komerzere Teil. In dieses Foto wurde dann eine Riesenrad-Kabine hineingerechnet, damit es den Eindruck erweckte, als ob wir aus der selbigen herausschauen würden. Die typische Touristen-Abzocke eben. Nichts desto trotz entschieden wir uns eines der Bilder zu nehmen, da es wirklich eine nette Aufnahme von uns allen dreien war. Nach weiteren 10€ (für ein Bild!), traten wir dann die Fahrt an.

Es war wirklich schön (wenn auch schweineteuer, 7,5€ pro Person). Wir befanden uns zwar nur mit (englisch-sprachigen) Touristen in der Gondel, doch das war gar nicht so schlimm, wie anfänglich befürchtet.

Als nächste Station stand dann ein kurzer Snack im Schweizerhaus bevor. Wir entschieden uns, auf dem Weg dorthin, noch einen Abstecher ins "Jack the Ripper" zu machen, was eigentlich immer ein notwendiger Zischenstopp im Prater ist. Es war dunkel und wie jedesmal überraschten uns diese Luftschlitze, die einen plötzlich von irgendeiner Richtung anblasen. Einmal wartete um eine Ecke ein Kind das mich tatsächlich mit einem komischen Laut erschreckte. Ich war allerdings zu gut gelaunt, um diesen Frevel auch nur mit einem Funken Ärger zu würdigen.

Danach ging es weiter zum Schweizerhaus und zur Go-Kart-Bahn, bei der wir für volle vier Minuten im Kreis fahren durften. Als leidenschaftlicher Kart-Fahrer konnte mir auch diese Tatsache nicht die Laune verderben, zumal ich (an dritter Position gestartet) gleich in der zweiten Kurve den zweitplatzierten überholt habe (und zwar außen, denn das tut wirklich weh) und einige Runden später auch den Ersten, vor dem ich immerhin noch eine halbe Runde Vorsprung herausholen konnte (oh ja, mir bedeutet das sehr viel).

Am Ende (bzw. am Beginn vom Prater) fuhren wir noch mit der zweiten Hochschaubahn und gleich daneben mit dem Donaujump, um uns ein bischen abzukühlen.

Als nächstes stand der Schwedenplatz am Programm. Dort angekommen erfuhren wir, dass mir die Augen verbunden werden sollten, sowie der MP3-Player aktiviert werden um mich auch akustisch von der Aussenwelt zu trennen. Da sich der Schwedenplatz eher dadurch auszeichnet, dass dort immer Leute sind (wie auch an diesem Tag), war das ganze eine eher peinliche Situation, die auch nicht durch meine überdimensionalen Kopfhörer vermindert wurde, da ich (aus Mangel an kleinen Kopfhörern, die noch fröhlich in der Arbeit lagen) mein Headset aufsetzen musste (das erstens ein nach oben stehendes Mikrofon hatte und zweitens ein zwei Meter langes Kabel)! Es sah aus, als ob ich eine Antenne hatte, dessen (durchaus lustiger) Anblick wahrscheinlich noch durch meine unsicheren Schritte verstärkt wurde, mit denen ich (geführt von meiner Schwester) zur U-Bahn stakte.

Nach einigen Minuten reinster Qual (ca. fünf Lieder konnte ich hören, bevor man mich davon befreite), wobei das U-Bahn betreten und verlassen, sowie das Rolltreppenfahren eine durchaus interessante Erfahrung sind, wenn man weder etwas hört noch etwas sieht und genau weiß, dass einen alle Leute anstarren, fand ich mich um ca. 18:30 in einem Lokal wieder, in dem bereits alle meine (besten) Freunde und Bekannten auf mich warteten und Überraschung schrien und tröteten und Happy-Birthday sangen. Ein Szene, die man normalerweise nur aus unnötigen Serien wie "Eine himmlische Familie" oder ähnliches, kennt.

Trotzdem muss ich sagen, war ich zutiefst gerührt und wirklich beeindruckt, wie schön doch alles hergerichtet war und dass so viele Leute da waren. Meine Freundin hatte wirklich ganze Arbeit geleistet und schon seit fast zwei Monaten alles geplant und vorbereitet (wie sich später herausstellte).

Es wurde ein feucht-fröhlicher Abend mit Spielen und Turnieren (Elfer-Raus und Dart), sowie meiner eigens importierten (mein Notebook war bereits vor Ort und an die Anlage angesteckt) Playlist wo ich endlich 'mal wieder Musik spielen konnte, die mir gefiel (und auch bei den Gästen recht gut ankam, wie sich ebenfalls herausstellte).

Nicht zu vergessen, die Bedingungen, die entweder ich oder einer oder mehrere der Gäste durchführen musste(n), um meine Geschenke zu bekommen.

Alles in allem war das ganze eine riesengroße Überraschung und ein voller Erfolg.

Danke noch einmal an all jene die da waren und mich hinters Licht genaugenommen ohne Licht und ohne Ton geführt haben und von diesem "abgekartetem" Spiel wussten.

Und natürlich einen riesengroßen Dank an meine Freundin, die alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um mir diese Party zu ermöglichen.

Danke. :-)

P.S.: Dieser Beitrag hat nichts zynisches oder sarkastisches an sich, das ist mir bewusst, aber bevor sich jemand beschwert verweise ich auf meinen Blog-Zusatz, der da lautet: "Dinge die sie nie wissen wollten...".

P.P.S.: Um mich von der "Die gefundenen Rechtschreibfehler können behalten werden"-Masse abzuheben, erlaube ich, die Linksschreibfehler zu behalten und die anderen als beabsichtigt (künstlerische Freiheit und so) anzusehen.

P.P.P.S.: Danke auch an meine "älteren" Freunde die mich mit den beruhigenden Worten "Na, gerade mal gehen gelernt, was?", sowie "Ab jetzt geht's bergab." auf meine Zukunft vorbereitet haben. Und das obwohl ich erst nächstes Jahr mein Viertljahrhundert (oh wie ich diesen Titel verabscheue, aber immer wieder der selbe davongelaufene, denn running kann man nicht mehr sagen Gag) feiere. Bin neugierig was sie dann noch für motivierende Prognosen haben.

Donnerstag, 6. Juli 2006

"Deutschland ist raus..."-Total

Ok, Deutschland hat gegen Italien verloren.

Obwohl ich nicht gerade der größte Fan von Deutschland bin (sondern mich eher gefragt habe, wie sie sich so lange in der WM halten konnten), muss ich doch sagen: Gut gemacht, Hut ab. Schade dass sie's nicht geschafft haben und ich verstehe die Frustration der Deutschen.

Aber, was ich nicht verstehe sind Tiefschläge seitens mancher "Gastgeber" von deutschen Talkshows, die auf "Total" enden. Ich hatte das zweifelhafte und eher zufällige Vergnügen, besagte Sendung (gestern, 5.7.) zu sehen.
Meiner Meinung nach, ist diese Sendung schon seit geraumer Zeit am absteigenden Ast (genaugenommen, seit sie zu "kommerz" wurde und besagter Moderator nicht mehr selbst den Kopf hinhält). Doch das ist eine andere Geschichte.

Verblüffend, für mich, war nur die erstaunlich hohe Anzahl an Tiefschlägen gegen Frankreich und Italien innerhalb der ersten fünf Minuten (und länger habe ich auch nicht geschaut), dieser Sendung.

Sie sind ausgeschieden, na und? Gut gespielt, wacker geschlagen, vielleicht beim nächsten Mal. (z.B.: EM 2008)

Kein Grund gleich persönlich zu werden, schon gar nicht medial, quoten hin oder her !!!

Zivildienst Anekdoten und gute Vorsätze

Soviel zu meinem Vorsatz, dieses Blog zu pflegen...
Ich verspreche hiermit, dieses Blog nun wieder öfter zu aktualisieren.

Aufgrund der Valtl-Zivi-Motivation, werde ich in Zukunft auch ein paar Zivildienst-Anekdoten auf die Blogschaft loslassen.

By the way, lest das: http://valtl.twoday.net/stories/2253589. Ich glaube die meisten (ehemaligen) Zivildiener werden darüber Schmunzeln können (oder sich qualvoll daran zurück erinnern).

Lg, zyni42

Freitag, 21. April 2006

What do you want to blog today?

Keine Ahnung, trotzdem beschleicht mich dieser innere Zwang, gerade jetzt etwas zu bloggen. Woran liegt das?

Wenn ich am Tag reinschaue, kann ich mich nur schwer überzeugen etwas zu schreiben.

Aber Nachts geht's fast von allein. (Nicht das dieser Eintrag sonderlich tiefsinnig wäre, aber trotzdem.)

Nun gut, gute Nacht Euch allen (sollte sich jemand hierher verirrt haben).

Donnerstag, 6. April 2006

Genial und absolut wahr...

"Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann."

Douglas Noel Adams (11.03.1952 - 11.05.2001)

Dienstag, 4. April 2006

Sex: Was Sie schon immer wissen wollten...

...weiß ich leider auch nicht und obliegt Ihrer eigenen Phantasie.

Aber ich kann Sie beruhigen, Sie werden in diesem Blog nichts über Sex finden.
Und zwar aus dem zweifachen Grund, dass ich

1.) nichts darüber hineinschreiben werde
und
2.) nur wissen wollte, wieviele Leute bei dem Thema vorbeischauen.

Vielen Dank für Ihre Geduld,
Grüße, zyni42

P.S.:
Um Ihre Erwartungen nicht ganz zu enttäuschen, versuchen Sie's 'mal auf dieser Seite: Dayaneera's Nightclub

Nachtrag:

Eigentlich erstaunlich wenig (in etwa ungefähr niemand).

Tiefgründige Erkenntnisse im Bezug auf das Universum...

Auszug aus einem ICQ-Gespräch mit einem guten Freund ("syntaxmonster", kurz "symo" - Achtung: Diese Abkürzung ist frei von mir erfunden und dient lediglich der Faulheit... ähm, Optimierung):

[zyni42]: und was programmierst, wenn man fragen darf?
[symo]: nur so ein kleines projekt, möchte mal sehen wie weit man das universum simulieren kann
[zyni42] ...wenn du irgendwelche tiefgründigen erfahrungen gemacht hast, lass es mich wissen ;-)
[symo]: ja der compiler ist ein arsch
[zyni42]: wow... das ist revolutionär... du wirst in die geschichte eingehen... kriege ich rechte an diesem zitat? (darf ich es weitergegeben?)
[symo]: aber nur wennst dabei meinen namen nennst, darfst sogar das zitat verbessern, also quasi unter der GPL

Nun gut, lange rede, gar kein Sinn. Hiermit habe ich sein weltbewegendes Zitat veröffentlicht.
Im Sinne der GPL: Sein nickname ist "syntaxmonster" und ist im ICQ zu finden.

Grüße, zyni42

Freitag, 31. März 2006

To blog or not to blog....

Hm... mal sehen, ob das stimmt:


You Are a Pundit Blogger!

Your blog is smart, insightful, and always a quality read.
Truly appreciated by many, surpassed by only a few
.

First Entry - Wien ist anders (und warum?)

Willkommen in meinem Weblog!

Versuchsweise werde ich hier (mehr oder weniger) regelmäßig meine Meinung präsentieren.
Vermutlich wird das niemanden interessieren, aber gesagt habe ichs zumindest.

Ich hoffe trotzdem, dass dieses blog zu einem liebgewordenen (werdenden?) Hobby wird.

Warum Wien anders ist...

Na weils so ist. Nein, Ernst beiseite. Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit, dass mich die Öffnungszeiten im Allgemeinen ein bischen (sagen wir mal) gestört haben.
Da ich eher dazu tendiere, ein Nachtmensch zu sein, kam ich des Öfteren in den Genuß, vor geschlossenen Lokalitäten zu stehen.
Aus dieser Problematik entstand damals ein kleiner Text, den ich Euch, geneigte Blog-Leser, nicht vorenthalten möchte:
24-Hours

Nun gut, dann wünsche ich Euch viel Spaß mit dem Text.

Gruß,
Zyni42

@Zyni42
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